20.03.2010 - „Frühlingserwachen“ - Unter diesem Motto stand die diesjährige Ausbildungsplatzbörse der Arbeitsagentur Frankfurt
Mit dem Erwachen ist es auch allerhöchste Zeit, denn wer jetzt noch einen Ausbildungsplatz für 2010 in seinem Wunschberuf haben möchte, muss sich sputen.Freie Ausbildungsplätze und Jugendliche zusammenzubringen, war das Ziel der großangelegten Ausbildungsplatzbörse in´der Agentur für Arbeit Frankfurt. Sie fand am 20. März in Kooperation mit der Rhein-Main Jobcenter GmbH und den optierenden Kommunen statt. Eingeladen waren rund 3.500 Schülerinnen, Schüler und Ausbildungsplatzsuchende, die für den Ausbildungsbeginn in diesem Jahr oder auch schon für das Jahr 2011 einen Ausbildungsplatz suchen.
Die Jugendlichen konnten sich bei über 40 teilnehmenden Unternehmen und den verschiedenen Kammern über Ausbildungsberufe und -plätze informieren. Der Vorteil für beide Seiten: Nicht das Bewerbungsschreiben und der Lebenslauf, sondern der persönliche Eindruck stand hier an erster Stelle. Arbeitgeber mussten sich nicht durch Berge von Bewerbungsschreiben arbeiten, sondern konnten vor Ort gezielt Vorstellungstermine vereinbaren.
Zusätzlich stellten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsagentur zahlreiche weitere Ausbildungsstellen für den Ausbildungsbeginn 2010 vor und nahmen hierfür ebenfalls Bewerbungen entgegen. Die Chancen, einen Ausbildungsplatz zu finden, sind derzeit besonders günstig, weil noch genügend Ausbildungsplätze zur Besetzung gemeldet sind. Ob kaufmännische, handwerkliche oder technische Ausbildungsberufe – nahezu überall gibt es noch Möglichkeiten.
Volker Erhard, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Frankfurt am Main rät dennoch allen Bewerbern: „Wer noch sucht, sollte prüfen, ob auch eine Ausbildungsstelle außerhalb seines Wunschberufes infrage kommt. Oft entwickelt sich die vermeintlich zweite Wahl später zu einem Traumberuf oder die Aufstiegschancen lassen eine ausgezeichnete berufliche Laufbahn zu“.


