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04. September 2009 - Geld sinnvoll auf den (Frankfurter) Weg gebracht

Mit einer Plakataktion wirbt die Rhein-Main Jobcenter GmbH (RMJ) für den Frankfurt Weg zum Berufsabschluss

Als Zielgruppe sollen sich arbeitslose Arbeitsuchende im Alter von 25 bis 45 Jahren angesprochen fühlen, die entweder keinen Berufsabschluss haben oder deren im Ausland erworbenen Berufsabschlüsse nicht anerkannt werden.

Claudia Czernohorsky und Heike Hengster - Geschäftsführerinnen der RMJ GmbH – sind der Meinung, dass vorrangig für diese Gruppe bei der derzeitigen Wirtschaftslage etwas getan werden muss.

Dazu Hengster: „Seit Beginn des Jahres konnten wir bereits 123 Bildungsgutscheine bei der Werkstatt Frankfurt bewilligen. Die Ausgaben hierfür werden voraussichtlich eine Fördersumme in Höhe von 880.000 € betragen. Neben der Werkstatt Frankfurt sind unter anderem die Träger Caritas und die Gemeinnützige Frankfurter Frauen-Beschäftigungsgesellschaft bei der Umsetzung des Frankfurter Wegs beteiligt. Neben der bereits prognostizierten Ausgaben für die Bildungsgutscheine wird das RMJ in diesem Jahr die Qualifizierungsmaßnahme „Frankfurter Weg zum Berufsabschluss“ mit insgesamt etwa 1,8 Millionen Euro fördern.“

Geld, das bei näherer Betrachtung der Maßnahme durchaus sinnvoll aufgewendet wird: Gerade Un- und Angelernte sind gering qualifiziert und meist die ersten, die in Krisenzeiten von einer Kündigung betroffen sind. Aber auch Berufsgruppen, die auf dem heutigen Arbeitsmarkt nicht mehr gefragt sind, müssen eine berufliche Perspektive erhalten. Czernohorsky ist von dem Erfolg der Maßnahme überzeugt: “Hier bietet sich gerade für die Personengruppe, die ansonsten immer durch das Raster fällt, eine einmalige Chance, einen Berufsabschluss zu erlangen. Seit 2006 können wir unseren Kunden diese Qualifizierung in drei aufeinander folgenden Stufen zu je zwölf Monaten, bis zur Externenprüfung vor den Kammern anbieten.“

Interessenten für Berufe in der Gastronomie, im Schneiderhandwerk, Büroberufen, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Lager und etliches mehr, können sich unter der kostenlose Hotline 0800 9304 63 informieren.