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5. Juni 2008 - Die aktuelle Arbeitslosenstatistik für Mai 2008

Der Sommer hat den Arbeitsmarkt der Stadt Frankfurt bereits erreicht: Die Arbeitslosenzahl ist auf 28.566 gesunken.

Auch im Mai kann die Stadt Frankfurt eine erfreuliche Bilanz in der Arbeitslosenstatistik aufweisen: Insgesamt sind 820 Arbeitslose (2,8 Prozent) weniger als im Vormonat zu verzeichnen – gegenüber dem Vorjahr sind es sogar über 3.800 (11,8 Prozent) Arbeitslose Erwerbsfähige weniger.
Im Stadtgebiet Frankfurt wird der Kundenbereich Arbeitslosengeld (ALG) I (Sozialgesetzbuch III) von der Agentur für Arbeit Frankfurt und der Kundenbereich ALG II (Sozialgesetzbuch II) von der Arbeitsgemeinschaft Rhein-Main Jobcenter GmbH (ARGE RMJ) betreut.

Zurzeit werden 5.859 Arbeitslose von der Agentur für Arbeit Frankfurt und der Löwenanteil - 22.707 Bezieher von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II -vom Rhein-Main Jobcenter (RMJ) versorgt. Das entspricht bei den Arbeitslosen nach dem SGB II einem Minus von 1,6 Prozent (gegenüber dem Vorjahr minus 6,5 Prozent). Über 41 Prozent hiervon sind Ausländer (9.460), aber auch hier ist ein Rückgang von über 160 Personen gegenüber dem Vormonat zu beobachten. Bei dem von der Arbeitsagentur betreuten Personenkreis beträgt der Anteil der Ausländer etwas über 31 Prozent. Die Zahl der beim RMJ gemeldeten über 55-jährigen ist dagegen erneut gestiegen. Mit einem leichten Plus von vier Personen gegenüber dem Vormonat liegt sie zur zeit bei 2.371. Erfreulicherweise ist die Zahl der Jüngeren unter 25 Jahren auf nunmehr 1.907 Arbeitslose (Vormonat 1.942) gesunken.

Robert Standhaft, Geschäftsführer der ARGE RMJ: “Im Bereich unserer Kundengruppen nach dem SGB II in der Stadt Frankfurt können wir zwar einen erneuten Rückgang registrieren, aber wir stoßen bei den besonders schwer vermittelbaren Personen auch oftmals an unsere Grenzen. Es wird immer schwieriger, Arbeitslose mit einem oder mehreren Vermittlungshemmnissen, wie fehlender Ausbildung oder Sprachschwierigkeiten, zu vermitteln. Trotz intensiver Betreuung müssen wir hier auch an die Eigeninitiative unserer Kunden appellieren. Es reicht bei Weitem nicht aus, nur zu fördern, sondern wir müssen ebenfalls fordern. Auch Arbeitgeber, die ältere und erfahrene Arbeitslose oder solche mit leichten Vermittlungshemmnissen einstellen, sind gefragt. Unsere Fachkräfte beraten hier außerdem gerne über mögliche finanzielle Hilfen“.

Im Mai 2008 lebten insgesamt 67.984 Personen in 35.540 Bedarfsgemeinschaften, die durch das RMJ betreut werden. Darunter 11.302 BG mit mindestens einem Kind unter 15 Jahren. Durchschnittlich beliefen sich die Kosten je BG auf 914,06 € (einschließlich Sozialgeld, laufende Kosten für Unterkunft, Sozialversicherungsbeiträgen und sonstigen Sozialleistungen. (PR)